Ich sage,
was ich denke,
und ich tue,
was ich sage.

Geheimprojekt Schlossinsel – Part 2

Trauriger Tag für Herzogstadt, Leserbrief von Martin Schröter aus Wolgast Zu „Wolgaster Stadtrat beschließt Großprojekt am Bürger vorbei“ (OZ vom 31.01.2018) „Wie geschichtsvergessen muss man sein, um das Kronjuwel von Wolgast, den Standort des Schlosses der Pommerschen Herzöge, in geheimniskrämerischer Eile an große Unbekannte zu verschachern. In einem atemberaubenden Eilverfahren wurde am 29. Januar eine Entscheidung im Stadtzrat durchgepeitscht, als ginge es dabei um eine Kuhwiese im Niemandsland. Das wirklich Schlimme daran ist, das der Wolgaster Bürger mit so einer Wucht von Respektlosigkeit und Ignoranz konfrontiert wird, das einem die Spucke wegbleibt. Zwischen den angeführten Studentenworkshops im Jahr 2006 und heute liegen lange zwölf Jahre. Zwölf Jahre eines beängstigenden Stillstands in Wolgast, der jetzt durch Kolossalprojekte überdeckt werden soll. Man fühlt sich an alte DDR-Zeiten erinnert, nicht an eine moderne Bürgergesellschaft…. Anstatt dem Stadtbürger mit Respekt zu begegnen und durch Teilnahme am öffentlichen Leben und an den Entscheidungen zu beteiligen, wird einer klantestinen Operation, wie schon damals im Osten Anfang der 1990-er Jahre, einem Wunschinvestor aus dem goldenen Westen, ohne harte Bedingungen das große Filetstück mit Wasserblick eifrig ausgehändigt. Das wirft Fragen auf….“

Diesem Leserbrief kann ich nur zustimmen, und wirft auch bei mir viele Fragen auf!…

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